8 Tage Channuka - so essen wir am jüdischen Lichterfest

Während sich die meisten Fernsehprogramme und Einkaufsmeilen hauptsächlich dem Weihnachtsmotto widmen und viele schon ungeduldig dem 24. und 25. Dezember entgegen fiebern, beginnen die Feiertage für diejenigen, die dem jüdischen Glauben angehören, mit dem Channuka-Fest bereits am 12. Dezember.

Das Wort Chanukka stammt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie "sich widmen". Es steht im Zeichen der Wiedereinweihung des Heiligen Tempels in Jerusalem, als die Makkabäer gegen das Seleukidenreich rebellierten. Chanukka wird im jüdischen Glauben durch das tägliche Rezitieren des Hallel-Gebets sowie dem Anzünden der Menorah-Kerzen gefeiert, um an das Wunder des Öls zu erinnern, das im Tempel lediglich einen Tag Licht spenden sollte, aber acht Tage anhielt.

Obwohl sie in verschiedenen Regionen beheimatet sind ("Ashkenazi" ist abgeleitet von dem hebräischen Wort für Deutschland, während sich "Sephardic" von dem hebräischen Wort für Spanien ableitet), spielt das Essen in den Feiertagen eine zentrale Rolle für beide jüdische Glaubensgruppen. Ein wichtiger Teil der Feierlichkeiten sind dabei traditionelle, oft ölhaltige Speisen wie Latkes, die ebenfalls an das Wunder des Öles erinnern sollen.

Um den Beginn von Chanukka gebührend zu feiern, haben wir 4 typische Rezepte zusammengestellt, die garantiert jeden in Feiertagsstimmung bringen.

Geschmorte Rinderbrust

Geschmorte Rinderbrust

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Eines der preiswertesten Teile vom Rind, nach unserer Slow-Cooking-Methode jedoch mit Sicherheit eines der leckersten. Unsere Variante wird über 3 Stunden geschmort, wodurch die Rinderbrust noch schmackhafter und zarter wird, als das teuerste Stück Steak. Ein traditionelles jüdisches Gericht, das infolge der Emigration der aschkenasischen Juden in die USA mittlerweile zu einem weltweit beliebten Gericht geworden ist.

Kokosmakronen

Kokosmakronen

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Traditionell von sephardischen und aschkenasischen Juden zubereitet, haben Makronen in den verschiedensten Varianten seit langem ihren Platz in der jüdischen Esskultur. Ursprünglich von sephardischen Juden in Ägypten aus Pistazien, Mandeln und Cashewnüssen hergestellt, ist die Kokosmakrone besonders in Europa und den USA bekannter und gebräuchlicher.

Orangen-Mandel-Kuchen

Orangen-Mandel-Kuchen

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Dieser Kuchen ist ein sehr beliebtes jüdisches Rezept aus dem Nahen Osten, das einfacher nicht sein könnte. Mit nur wenigen Zutaten und in wenigen Schritten ist eine der köstlichsten Kuchenvariationen auf den Tisch gezaubert, du solltest jedoch etwas Zeit für die Zubereitung mitbringen.

Kartoffelpuffer mit Apfelmus

Kartoffelpuffer mit Apfelmus

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Wenn wir über ölhaltige Speisen sprechen, kommen wir an Kartoffelpuffern nicht vorbei. Die reichhaltigen Puffer sind häufig auch unter der Bezeichnung "Latkes" zu finden und ein beliebtes Gericht während des Channuka-Fests. Ganz gleich, ob mit Sour Cream und Schnittlauch, oder mit Apfelmus genossen – Latkes ist eines der wohl besten Wohlfühlgerichte und als traditionell aschkenasisches Rezept auch in Mittel- und Osteuropa oft zu finden.