Ein Kuchen aus Kürbis, Zucchini & Co.?

Schokomuffins mit Rote Bete, Zimtschnecken mit Kürbis und Kuchen mit Zucchini? Auf den ersten Blick sind das schon sehr ungewöhnliche Kombinationen. Doch tatsächlich eignen sich diese Gemüsesorten hervorragend zum Backen von süßen Spezialitäten und machen Kuchen & Co. fast schon gesund. 

Gemüse im Teig macht viele Backklassiker noch saftiger als das Original! Das liegt daran, dass ein Teil des sonst verwendeten Mehls durch die pflanzliche Version ersetzt werden kann. Das Gemüse kann aber auch einfach als Extrazugabe unter den Teig gemischt werden – ganz ohne Austausch. Butter und Öl können ebenfalls eingespart oder zum Teil sogar ganz aus dem Rezept gestrichen werden, denn Zucchini, Kürbis & Co. sind von Natur aus besonders wasserhaltig und liefern so genügend Feuchtigkeit. 

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Herausschmecken kann man das jeweilige Gemüse nach dem Backen meist nur noch in einer leichten Note. Gemüsesorten wie Zucchini, Karotten, Süßkartoffeln oder Pastinaken schmecken besonders mild und außerdem leicht süßlich. Du kannst das geraspelte Gemüse entweder roh in den Teig geben oder es erst im Ofen weich backen und anschließend püriert unter das Mehl mischen. Letzteres gilt vor allem für festere Gemüsesorten oder solche, die durch das Backen ein feineres Aroma und eine tolle Textur bekommen. Hierzu zählen beispielsweise Kürbis, Rote Bete, Aubergine oder Zucchini.

Wenn du noch nie mit Gemüse gebacken hast, beginnst du am einfachsten damit, Gemüseraspel unter einen klassischen Rührteig zu mischen. Dabei verlängert sich die Backzeit eventuell um einige Minuten, da das Gemüse sehr wasserhaltig ist.

Hast du auch schon mal mit Gemüse gebacken? Verrate es uns in den Kommentaren und lade ein Foto deiner Kreationen oder direkt dein Lieblingsrezept hoch!

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Hier sind die 5 besten Gemüsesorten zum Backen:

Hokkaido-Kürbis

Klein, rund und besonders gesund: Das ist der Hokkaido-Kürbis! Er versorgt deinen Körper mit wertvollem Vitamin A sowie dessen Vorstufe Beta-Carotin. Vitamin A ist unter anderem wichtig für das Zellwachstum und hält Augen, Haut und Schleimhäute gesund. Im Backofen weich gebacken und anschließend püriert, eignet er sich super als Zutat für Muffins, Kuchen oder auch Zimtschnecken. In Kombination mit etwas Ingwer und Zimt einfach fantastisch!

Kürbis-Zimtschnecken

Kürbis-Zimtschnecken

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Karotte

Karottenkuchen, Rüblitorte, Carrot Cake: Für diesen Klassiker gibt es wohl ebenso viele Namen wie es Rezepte gibt. Doch egal wie die verschiedenen Spezialitäten genannt werden, gemeinsam haben sie die geraspelten Karotten im Kuchenteig. Sie liefern eine natürliche Süße und machen den Kuchen saftig. Noch dazu ist das orangefarbene Wurzelgemüse äußerst gesund, denn es ist ein Top-Lieferant für Beta-Carotin und sorgt für einen tollen Teint!

Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse-Creme

Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse-Creme

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Rote Bete

Die dunkelroten Rüben sind ein wahrer Nährstoff-Allrounder, denn sie liefern von Allem etwas, beispielsweise pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamin B, C und Kalium. Der Mineralstoff reguliert unter anderem den Blutdruck und ist wichtig für Muskeln und Nerven. Kuchen, Sorbets & Co. verleiht Rote Bete nicht nur eine wunderschön satte Farbe, sondern auch ein süßlich-herbes Aroma. Den Zucker kannst du deshalb getrost in der Dose lassen!

Rote-Bete-Schokoladenkuchen

Rote-Bete-Schokoladenkuchen

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Süßkartoffel

Wenn man einen Teil des sonst verwendeten Mehls mit Süßkartoffeln austauscht, werden Kuchen & Co. saftiger, kalorien- und fettärmer. Nach einer Garzeit von etwa 20 Minuten sind die orangefarbenen Knollen weich und können mithilfe eines Stabmixers oder einer Küchenmaschine zu Mus verarbeitet werden. Das wiederum wird dann unter den Teig gerührt und wie ursprünglich im Rezept beschrieben mit den übrigen Zutaten fertig gebacken. Waffeln, Brownies & Co. bekommen so ein herrlich süßes und nussiges Aroma. Versuche es zum Beispiel mit diesem Rezept und ersetze das Kürbispüree einfach mit Süßkartoffel!

Brownies mit Kürbis-Wirbel

Brownies mit Kürbis-Wirbel

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Zucchini

Das grüne Gemüse ist kalorien- und fettarm, weshalb es sich perfekt für leichte Gerichte und die Low-Carb-Küche eignet. Noch dazu punkten Zucchini mit Kalium, Magnesium und Eisen. Letzteres ist vor allem für den lebensnotwendigen Sauerstofftransport im Körper von Bedeutung. Zucchini sind außerdem sehr wasserreich, sodass du den Großteil der Butter und des Öls als Zutaten streichen kannst – dein Gebäck wird trotzdem super saftig! Aufgrund des hohen Wassergehalts in Zucchini kann sich die Backzeit um einige Minuten verlängern.

Zucchini-Limetten-Kuchen

Zucchini-Limetten-Kuchen

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