Deutsche Küche für Anfänger – Teil 2

Deutsche Küche für Anfänger – Teil 2

Von Wurst bis Sauerkraut

Was ist deutsche Küche? Gibt es überhaupt DIE deutsche Küche oder ist es nicht vielmehr ein Zusammenspiel verschiedener kultureller Einflüsse, die über Jahrhunderte ihr Bild geprägt haben? Nachdem wir gestern den Unterschied zwischen Hachse und Eisbein gelernt haben, den Weg der Kartoffel von den Anden auf preußische Äcker nachgereist sind und gelernt haben, was ein gutes Schnitzel ausmacht, werden wir uns auch heute wieder drei leckeren deutschen Klischees widmen.

Wurst

„Das ist mir wurscht!“ sagt der Deutsche, wenn ihm etwas egal ist. Und wenn ihm etwas nicht passt, dann spielt er gerne die „beleidigte Leberwurst“. Ohne Zweifel ist die Wurst untrennbar mit der deutschen Kulturgeschichte verbunden. Im internationalen Vergleich sind Deutsche Spitzenreiter, sowohl in der Herstellung als auch im Verzehr. Die Auswahl an Wurstsorten ist dementsprechend groß. Über 1500 verschiedene zählt Deutschland. Metzger unterscheiden drei Arten von Würsten – Rohwürste, Brühwürste und Kochwürste. Rohwürste enthalten rohes Fleisch, Speck, Gewürze und Nitrat. Sie werden, dem Namen entsprechend, roh, aber auch getrocknet oder geräuchert gegessen. Typische Rohwürste sind Salami oder Mettwurst. Die Brühwürste enthalten eine feinere Rohmasse aus Schweine, Kalb oder Rindfleisch sowie Eis und häufig auch Pökelsalz. Das Ergebnis sind beispielsweise Jagwürste, Lyoner, Bockwurst, Bratwurst und die bayerische Weißwurst. Bei den Kochwürsten kommen, neben den genannten Zutaten, noch Blut und Innereien dazu und werden anschließend gegart und teils auch geräuchert. Typische Vertreter sind Blutwurst und Leberwurst. Im Ausland sind aber vor allem die deutschen Bratwürste geschätzt. Am besten packt man die auf den Grill. Da die Grillsaison leider noch nicht begonnen hat, nehmen wir mit der Grillpfanne vorlieb.

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In der Kitchen Stories Küche hat uns Le Creuset stets gute Dienste erwiesen. Und wer sagt, dass man nicht auch mit französischen Pfannen deutsche Würste zubereiten kann?
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Damit du dir nicht die Pfoten verbrennst oder die Pfannenbeschichtung zerkratzt, gibt es noch diese Rösle Küchenzange obendrauf.
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Sauerkraut

Unsere angebliche Liebe zum Sauerkraut brachte uns während des zweiten Weltkriegs vor allem im englischen Sprachraum den abschätzigen Namen „Krauts“ ein. Zu dieser Zeit war der hiesige Sauerkraut-Konsum noch deutlich höher. Viele fremde Obst- und Gemüsesorten waren damals unbekannt bzw. im Winter kaum bis gar nicht verfügbar. So galt Sauerkraut in der kalten Jahreszeit als ein idealer Nährstofflieferant. Durch seinen besonders hohen Vitamingehalt half er Mangelerkrankungen wie Skorbut vorzubeugen. Dank neuer Konservierungsmethoden und Obst- und Gemüseimporte hat der fermentierte Kohl jedoch im Laufe der Jahre an Bedeutung verloren. Doch da das Interesse an Fermentation derzeit wieder wächst, wird auch das Sauerkraut wieder neu entdeckt.

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Du kannst Sauerkraut übrigens auch prima selbst herstellen. Ursprünglich wurden für die Herstellung und Lagerung Holzfässer verwendet. Für den Heimgebrauch empfehle ich dir jedoch Weckgläser.
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Den Kohl hast du mit diesem WMF Küchenhobel in nullkommanix zu Kleinholz verarbeitet.
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Bier

Bier ist in Deutschland teils billiger und allgemein verfügbarer als Mineralwasser, so scheint es. Die Schleuderpreise, zu denen Bier nicht selten in deutschen Super- und Getänkemärkten feilgeboten wird, sorgen jedes Mal für Erstaunen bei Besuchern aus dem Ausland. Es lässt sich nicht leugnen: Bier ist ein wesentlicher Bestandteil deutscher (Alltags-)Kultur. Ein kleines Bierchen zum Mittagessen ist nichts, wofür man sich rechtfertigen müsste. Öffentlicher Alkoholkonsum wird (meistens) geduldet. In Berlin gilt die Flasche Bier vom Späti als ein must-have Sommer-Accessoire. Das bedeutet aber nicht, dass wir Deutschen ein Volk verantwortungsloser Alkoholiker sind. Trotz der vergleichsweise laxen Gesetzeslage zeigt die Zahle alkoholbedingte Unfälle laut Verkehrssicherheitsrat seit Jahren einen deutlichen Abwärtstrend. Aber nicht nur die Zahl der Unfälle, auch der Bierkonsum ging mit den Jahren zurück. Im europäischen Pro-Kopf-Verbrauch liegt Deutschland deutlich hinter Tschechien auf dem zweiten Platz. Doch mit der aufkeimenden Craft-Beer-Bewegung war die Auswahl an Bieren nie. Neben den deutschen Klassikern, wie Weizen, Pilsner oder Kölsch, können wir uns nun auch an Indie Pale Ales, Stouts oder belgischem Witbier erfreuen.

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Einen Überblick über die neue deutsche Bier-Vielfalt erhältst du mit dem Craft-Beer-Kennenlern-Paket von Bier Deluxe. Es enthält zwölf verschiedene Biere größtenteils deutscher, aber auch ausländischer Mikro-Brauer.
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Die passenden Gläser liefert die bayerische Glasmanufaktur Spiegelau. Ihre ungewöhnlichen Formen sind nicht nur reine Deko, sondern dienen der optimalen Aromen- und Geschmacksentfaltung der verschiedenen Bier.
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