Brasilianische Küche für Anfänger

Brasilianische Küche für Anfänger

Eine kulinarische Fernreise

Brasilien hat als fünftgrößtes Land der Erde nicht nur in landschaftlicher Hinsicht einiges zu bieten, auch die Landesküche lässt Foodie-Herzen höher schlagen. Sie ist so vielseitig wie das Land und seine Leute. Verschiedene Regionen warten mit lokalen Spezialitäten und kulinarischen Finessen auf, deren Mischung vorwiegend europäischer und afrikanischer Einflüsse mit lokalen Zutaten ihren ganz besonderen Reiz ausmachen.

Kitchen Stories

Bevor du dich auf die kulinarische Reise nach Brasilien machst, empfehlen wir dir einen Blick in entsprechende Kochbücher. Das schlicht betitelte ‚Brazilian Food‘ bietet mehr als 100 verschiedene Rezepte – von traditionell bis zeitgenössisch. Das Buch findest du im gut sortierten Buchhandel oder hier.
Im Folgenden erfährst du, was du für deinen Abstecher in die brasilianische Küche unbedingt zu Hause haben solltest.

Großer Topf

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Feijoada, ein Eintopf aus Bohnen und Schweinefleisch, gilt als Brasiliens Nationalgericht. Da Brasilianer oft und gerne zusammen in großer Runde essen, empfiehlt sich für die authentische Zubereitung ein entsprechend großer Topf.
Einen solchen Topf findest du hier.

Brasilianisch inspirierte Feijoada

Brasilianisch inspirierte Feijoada

→ zum Rezept

Verschiedene Fleischsorten

Wie auch in anderen südamerikanischen Ländern, gehört Fleisch zu jeder guten brasilianischen Mahlzeit dazu. Von saftigen Steaks über verschiedene Wurstsorten bis hin zu Hühnchen – eine große Auswahl ist Pflicht. Insbesondere wenn sich Freunde und Familie zum Grillen bzw. Churrasco zusammenfinden, darf Fleisch auf keinen Fall fehlen.

Farofa

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Als Farofa bezeichnet man Maniokmehl, das in der Pfanne geröstet wird. Dabei können beispielsweise Speck und Oliven hinzugegeben werden oder auch Eier, Nüsse und Zwiebeln. Es wird zu Mahlzeiten als Beilage gereicht oder etwa über Eintöpfe gestreut. Auch Süßspeisen können mit Farofa verfeinert werden. Dabei wird es vorher mit Bananen geröstet.
Falls du keinen brasilianischen Supermarkt um die Ecke hast, findest du Fraofa auch hier.

Açaí

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Açaí-Beeren sind die Früchte der Palmenart Açaizeiro. Sie sind in ganz Südamerika, vor allem aber in Brasilien weit verbreitet. Die Frucht, die hierzulande aufgrund ihres hohen Gehaltes an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen als Superfood bekannt ist, gilt als essentiell für die Ernährung der Ureinwohner im Amazonasgebiet. Heutzutage werden Açaí-Beeren hauptsächlich als Zutat für Smoothies, Frucht-Bowls oder in Desserts verwendet. Sie sind in verschiedenen Formen erhältlich. Je nach Verwendungszweck eignen sich die unverarbeiteten Beeren, Açaí in Pulverform oder auch als Püree. Am häufigsten wird jedoch das Pulver verwendet, da es sich am einfachsten verarbeiten lässt.
Açaí-Pulver findest du hier.

Rohrzucker

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Wer das brasilianische Nationalgetränk Caipirinha zubereiten will, kommt um Rohrzucker nicht herum. Traditionell wird Caipirinha zwar mit sehr feinem weißen Rohrzucker zubereitet, jedoch ist brauner Rohrzucker insbesondere in Europa und Nordamerika weitaus gängiger, da er den eher schwach ausgeprägten Zuckerrohrgeschmack industriell hergestellter Cachaçasorten verstärkt.
Braunen Rohrzucker findest du hier.
Für das Originalrezept des Cocktails verwendest du am besten feinen weißen Zucker. Achte für einen authentischen Geschmack auf eine gute Qualität des Zuckerrohrschnapses. Hochwertiger Cachaça ist mild im Geschmack und geht runter ohne zu brennen. Er riecht nicht nach Alkohol, sondern nach Zuckerrohr. Eine gute Wahl wäre Ypióca-Cachaça oder Velho Barreiro.

Stößel

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Der Stößel ist ein weiteres wichtiges Küchenutensil, das aus der brasilianschen Küche nicht wegzudenken ist. Traditionell besteht er aus Holz und wird beispielsweise zur Zubereitung von Caipirinha verwendet. Auch bei der Herstellung von Gewürzmischungen für Grill-Marinaden ist der Stößel ein wichtiges Werkzeug.
Einen Stößel findest du hier.