4 Dinge, die du über Rote Bete wissen solltest

Wie sollte man am besten Gemüse einkaufen? Natürlich saisonal! Genau deshalb widmen wir uns alle 2 Wochen bei Kitchen Stories einem neuen Obst oder Gemüse der Saison und zeigen dir 3 neue Rezepte damit. Der Markt wartet auf uns!      

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Als absolutes Power-Super-Food feiert die Rote Bete nach Jahren der Nichtbeachtung ihr wohlverdientes Comeback! Die eingelegten Scheiben aus Omas Vorratskammer waren gestern - heute präsentiert sich die kleine, rote Knolle als Rote-Bete-Chips, Beetroot-Smoothie und pinker Hummus trendiger (und köstlicher) denn je!

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Hier erfährst du alles, was du sonst noch über die Rote Bete wissen musst und obendrauf haben wir noch 3 leckere, neue Rezepte für dich!

Was ist dein Lieblingsrezept mit Rote Bete? Verrate es uns in den Kommentaren und lade ein Foto deiner Kreationen hoch!

1. Hallo, mein Name ist Rote Bete!

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Die Rote Bete ist eine besondere Kulturform der Rübe und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Bekannt ist sie nicht nur für ihre leuchtend rote Farbe, sondern auch für ihren intensiven, erdigen Geschmack, an dem sich so manche Geister scheiden. Neben der bekannten roten Variante bekommst du die Knollen auch in leuchtendem gelb oder weiß-pink geringelt. Diese Sorten sind etwas süßlicher im Geschmack, unterscheiden sich ansonsten aber kaum von ihren roten Geschwistern.

Die Rote Bete ist ein wahres Powerfood und versorgt dich neben wichtigen Inhaltsstoffen wie Folsäure, Eisen und Zink auch mit Vitamin B und C. Zudem unterstützen ihre Nährstoffe die Bildung von Abwehrzellen gegen Viren und Bakterien und wirken sich somit schützend auf dein Immunsystem aus. In den Blättern der Roten Bete steckt übrigens sechsmal so viel Vitamin C wie in der Knolle selbst.

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2. So findest du die perfekte Rote Bete

Als typisches Wintergemüse hat Rote Bete in Deutschland von September bis März Saison. Frisch vom Feld bekommst du sie entweder lose oder im Bund auf dem Wochenmarkt und in vielen Supermärkten. Die vorgekochte und vakuumierte Variante findest du ganzjährig in der Gemüseabteilung. 

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Wird die Rote Bete mit Strunk und Blättern verkauft, ist dies ein sicheres Zeichen für Frische und Qualität. Große und dicke Knollen sind oft faserig und hölzern, deshalb solltest du am Besten zu kleinen, festen Knollen greifen. Diese sind besonders zart und aromatisch. 

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Lässt sich die Rote Bete leicht eindrücken, ist sie nicht mehr frisch. Ihre Schale sollte unversehrt und glatt sein. Um Knollen mit eingerissener oder schrumpeliger Schale solltest du besser einen Bogen machen.

3. So lagerst du Rote Bete richtig

Am liebsten mag es die Rote Bete dunkel, trocken und kühl. In ein Geschirrtuch gewickelt, bleibt sie im Gemüsefach deines Kühlschranks bis zu 10 Tagen frisch. Alternativ kannst du sie auch in ein wenig Folie packen, die du mit Löchern versiehst. Dadurch bleibt die Rote Bete nicht nur schön knackig, sondern behält auch ihre zahlreichen Nährstoffe um einiges länger.

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Wenn du Rote Bete einfrieren möchtest, solltest du sie vorher unbedingt kochen. Nur so bleibt sie auch nach dem Auftauen frisch und knackig.

4. So bereitest du Rote Bete vor und zu

Rote Bete färbt extrem ab, deswegen solltest du vorsichtshalber Handschuhe und eine Schürze anziehen bevor du sie verarbeitest. Auch dein Schneidebrett legst du am Besten mit etwas Küchenkrepp oder Butterbrotpapier aus, um es vor Verfärbungen zu schützen. Geht doch mal was daneben, leisten Zitronensaft und Gallseife schnelle Hilfe.

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Die wichtigsten Nährstoffe der Roten Bete gehen beim Garvorgang verloren, deshalb solltest du die Knolle vor dem Kochen nur vorsichtig abwaschen. So bleibt die Schale intakt und die wichtigsten Nährstoffe werden geschützt. Die Schale also erst nach dem Kochen entfernen. Die Blätter und die Wurzel drehst du am Besten behutsam ab, anstatt sie abzuschneiden, denn dadurch lässt die Knolle extrem viel von ihrem dunkelrotem Saft ab. Diesen Vorgang bezeichnet man übrigens als Ausbluten.

Was die Zubereitung angeht, ist die Rote Bete ein wahrer Alleskönner. Du kannst sie roh in feinen Scheiben als Carpaccio essen, als Grundlage für Cremesuppen, Hummus oder Dips kochen und pürieren oder für Chips backen oder rösten. Auch als Hauptdarsteller in Salaten, Quiches & Co macht sie eine gute Rolle.

5. Was du jetzt kochen solltest

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Wir werden einige neue Rezepte mit Rote Bete in dieser Woche veröffentlichen, also schau immer wieder vorbei! Anfangen kannst du schon mit diesem Rezept:

Rote-Bete-Chips mit Feta-Joghurt-Dip

Rote-Bete-Chips mit Feta-Joghurt-Dip

→ zum Rezept

Quinoa-Salat mit Rote Bete, Süßkartoffel und Miso-Dressing

Quinoa-Salat mit Rote Bete, Süßkartoffel und Miso-Dressing

→ zum Rezept

Rote-Bete-Schokoladenkuchen

Rote-Bete-Schokoladenkuchen

→ zum Rezept