13 tropische Früchte, die du kennen solltest

Bananen, Mangos und Ananas kommen aus tropischen Gefilden in unsere Märkte und sind beinahe so gewöhnlich wie Äpfel und Birnen. Doch kennst du auch Pitahaya, Durian und Rambutan? 

Hier sind 13 eher unbekannte tropische Früchte, die in den Obstkörben der Welt noch auf dich warten:

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Pitahaya:

Pink mit grünlichen Schuppen sticht die Pitahaya optisch aus dem Obstregal hervor. Sorten mit gelber Schale sind seltener zu finden. Die auch als Drachenfrucht bekannte Exotin wächst auf rankenden Kakteen und ist vor allem in Südostasien und Mittelamerika beliebt. Einmal halbiert, kommt das weiße oder pinke Fruchtfleisch zum Vorschein, das dezent süßlich schmeckt und sich einfach auslöffeln lässt. Auch sehr lecker: Smoothies und Müslis mit den besonderen Früchtchen krönen! 

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Drachenfrucht richtig schneiden

Drachenfrucht richtig schneiden

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Passionsfrucht:

In ihrem tropischen Zuhause rankt die Pflanze an Bäumen oder Pfählen empor und bildet auffällige Blüten, die sich zu glatten, runden Passionsfrüchten entwickeln. Ihre Schale ist rötlich bis violett und wird mit der Zeit der Lagerung immer dunkler und runzeliger. Das süß-säuerliche Fruchtfleisch kann man direkt mit Kernen verspeisen. Es passt perfekt zu cremigen Desserts mit Kokos, verleiht aber auch Dressings und Chutneys eine sommerlich-fruchtige Note. 

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Pomelo:

Mit bis zu zwei Kilogramm Gewicht sind Pomelos die Schwergewichte unter den Zitrusfrüchten! Sie schmecken bittersüß und leicht säuerlich, wobei die chinesische Sorte Honey-Pomelo zu den besonders aromatischen zählt. Um an das hellgelbe oder rosafarbene Innere zu gelangen, schneidet man die dicke Schale ab und befreit das feste Fruchtfleisch von den Trennhäutchen. Pomelos schmecken pur oder zum herzhaften Salat mit Koriander und Minze.

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Mangostan:

Mangostan gilt aufgrund ihres einzigartigen Geschmacks als Königin unter den Früchten in Südostasien. Ihr Aroma ist saftig-süß mit einer dezent säuerlichen Note. Die dunkelvioletten Früchte bergen ein weißes Inneres, das in einzelne Segmente unterteilt ist. Diese erinnern in Größe und Optik an Knoblauchzehen und in manchen von ihnen stecken Kerne, die man nicht essen sollte. Mangostan schmecken am besten pur; dazu einfach die Schale leicht eindrücken und mit den Fingern abschälen. 

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Litschi, Rambutan und Longan:

Die Fruchtgeschwister gehören zur selben Familie, sind etwa gleich groß und unterscheiden sich vor allem in ihren exotischen Outfits. Während Litschis eine rosa-rote noppige Schale haben, ist sie bei Rambutans rot mit grünen, weichen Stacheln. Longans haben hingegen eine glatte, gelblich-bräunliche Hülle. Im Inneren der Früchte verbirgt sich ein ovales, milchig-weißes Fruchtfleisch, das sich im Geschmack in Nuancen unterscheidet. Besonders in tropischen Cocktails und Eiscreme kommt ihr süß-säuerliches Aroma gut zur Geltung.

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Sternfrucht:

Die dekorative Frucht ist auch als Karambole bekannt und wächst vor allem in Südostasien an immergrünen Bäumen. Reife Früchte haben eine glänzend gelbe Farbe, ihr Inneres ist hellgelb. Man isst Karambole samt Schale, zumeist quer in Scheiben geschnitten, damit ihre Sternform zur Geltung kommt. Die Frucht passt nicht nur super zu weihnachtlichen Desserts und Fruchtsalaten, sondern verleiht durch den süß-sauren Geschmack auch deftigen Soßen und Dips eine exotische Note.

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Guave:

Ihr Vitamin-C-Gehalt übertrifft das einer Orange um ein achtfaches und macht die Guave zu einem echten Superfood. Sie kommt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika, wo sie auf bis zu zehn Meter hohen Bäumen wächst. Die Früchte erinnern optisch an Birnen und haben je nach Sorte ein weißes, hellgrünes oder rosafarbenes Inneres, das herb-säuerlich schmeckt. Man kann sie roh wie Äpfel essen, doch wer es süßer mag, zaubert aus Guaven Kompott oder Streuselkuchen.

Durian:

An Durian scheiden sich die Geschmäcker: Die einen schätzen Durian als König unter den Früchten und lieben das komplexe, intensive Aroma, andere treibt der strenge Geruch in die Flucht. Durian sind etwa 30 Zentimeter lang und wachsen an bis zu 50 Meter hohen Bäumen in Südostasien. Die Schale hat feste Stacheln und im Inneren stecken Kammern, in denen das gelbe, lungenförmige Fruchtfleisch steckt. Am besten schmeckt die cremige Frucht, wenn sie frisch geerntet ist.

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Stern-, Zimt- und Rosenapfel:

Diese tropisch-köstlichen Raritäten haben trotz der Namen nichts mit Äpfeln gemein und sind auch nicht miteinander verwandt. Alle Drei sind schwer in Europa zu finden und warten in ihren Heimatländern Südostasiens, Mittel- und Südamerikas darauf probiert zu werden. 

Sternäpfel erinnern von Form und Konsistenz an Khakis. Schneidet man die violett-grünlichen Früchte quer durch, wird das sternförmige Kerngehäuse sichtbar. Das Fruchtfleisch ist weiß-violett und schmeckt cremig-süß. 

Noch cremiger schmecken die schuppigen Zimtäpfel, deren weißes Inneres als breiig zu bezeichnen ist und mit schwarzen Kernen durchsetzt ist.  Damit ist der Zimtapfel mehr „Sahnedessert“ als Frucht! 

Rosenäpfel dagegen sind sehr saftig, knackig und fruchtig. Sie ähneln optisch Birnen, haben eine leuchtend rote Schale und ein eher säuerliches Inneres.  

Hast du schon eine dieser tropischen Früchte probiert? Verrate es uns in den Kommentaren oder lade dein Lieblingsrezept mit tropischen Früchten hoch!